Heute im HB Zürich: Ich warte auf dem Perron, eine S-Bahn fährt ein, und anstelle der S-Nummer und des Zielortes steht vorne prominent drauf "80 Bud Spencer". Wer Bud Spencer ist, weiss ich gerade noch, ansonsten habe ich keine Ahnung, was diese Anschrift auf einem Zug zu suchen hat. Bald habe ich es schon wieder vergessen.
Beim Studieren des online-TV-Programmes dann des Rätsels Lösung und mein Aha-Erlebnis: Es läuft offenbar gerade ein Spielfilm mit Bud Spencer, und im Erläuterungstext ist erwähnt, dass der Schauspieler heute vor 80 Jahren geboren wurde....und nun weiss ich auch, dass er mindestens einen grossen Bewunderer hat: Dieser arbeitet als Lokführer bei der Zürcher S-Bahn..!
Samstag, 31. Oktober 2009
Dienstag, 6. Oktober 2009
Alte Freunde
Vor 17 Jahren haben wir zusammen die Musikprüfung innerhalb der Seklehrerausbildung abgelegt; Markus, Etienne, David und ich. Es galt nebst anderem, vierstimmig zu musizieren und zu singen wobei einer gleichzeitig dirigierte. Das erste mit drei Geigen und einer Gitarre, das zweite als gemischtes oder „Männerchörli“.
Seit meiner Kindheit bin ich auch in der Folkloreszene anzutreffen, ich trage Tracht, spiele Volksmusik aus dem In- und Ausland und tanze Volkstänze. Über viele Jahre haben wir als Familie Musik für die Auftritte der Volkstanzgruppe Hinwil gemacht. Deshalb habe ich damals für die obengenannte Musik-Prüfung Volksmusikstücke eingebracht und wir haben gejodelt.
Meine drei Kollegen hatten damals nicht so viel mit Volksmusik zu tun. Das hat aber geändert: In der Brauchtumswoche Fiesch, wo ich die Administration verantworte, nahm dieses Jahr David mit seiner Familie teil – er ist inzwischen Mitglied in einem Jodelchor. Markus hat schon früher Chöre dirigiert und ist seither irgendwie in der Volkslied-Szene gelandet; gerne hätten sie ihn als Chorleiter für Fiesch eingeplant, aber sein Kanton hat dann keine Schulferien.
Nun bin ich gespannt, ob Etienne, der ein begeisterter Chorsänger ist, auch mal noch irgendwo „auftauchen“ wird?! Falls du das liest – wie wäre es mit der nächsten Brauchtumswoche im Jahr 2012??!
Seit meiner Kindheit bin ich auch in der Folkloreszene anzutreffen, ich trage Tracht, spiele Volksmusik aus dem In- und Ausland und tanze Volkstänze. Über viele Jahre haben wir als Familie Musik für die Auftritte der Volkstanzgruppe Hinwil gemacht. Deshalb habe ich damals für die obengenannte Musik-Prüfung Volksmusikstücke eingebracht und wir haben gejodelt.
Meine drei Kollegen hatten damals nicht so viel mit Volksmusik zu tun. Das hat aber geändert: In der Brauchtumswoche Fiesch, wo ich die Administration verantworte, nahm dieses Jahr David mit seiner Familie teil – er ist inzwischen Mitglied in einem Jodelchor. Markus hat schon früher Chöre dirigiert und ist seither irgendwie in der Volkslied-Szene gelandet; gerne hätten sie ihn als Chorleiter für Fiesch eingeplant, aber sein Kanton hat dann keine Schulferien.
Nun bin ich gespannt, ob Etienne, der ein begeisterter Chorsänger ist, auch mal noch irgendwo „auftauchen“ wird?! Falls du das liest – wie wäre es mit der nächsten Brauchtumswoche im Jahr 2012??!
Montag, 29. Juni 2009
Kinderwagen
Einen solchen schob ich heute durchs Dorf, darin der jüngste Spross einer befreundeten Familie. An einem Montagvormittag sind viele Leute unterwegs, einige kenne ich und wechsle mit ihnen ein paar Worte. Näherstehende fragen, ob ich es "noch im Griff habe", mit einem Kinderwagen zu spazieren - ist es doch bereits ein paar Jährchen her, seit unsere Kinder noch ein Wägeli brauchten..
Gleich mehrere Personen jedoch fragen mich: "Das hani irgendwie verpasst, dass ihr nomal Nachwuchs übercho händ.."! Wer mich jedoch genauer beobachtet hätte, hätte sofort realisiert, dass es nicht unser Kind und Wagen sein kann: Ich versuchte mehrmals vergeblich, das Rückenteil herunterzuklappen - der Junge war mitten im Coop eingeschlafen!
Gleich mehrere Personen jedoch fragen mich: "Das hani irgendwie verpasst, dass ihr nomal Nachwuchs übercho händ.."! Wer mich jedoch genauer beobachtet hätte, hätte sofort realisiert, dass es nicht unser Kind und Wagen sein kann: Ich versuchte mehrmals vergeblich, das Rückenteil herunterzuklappen - der Junge war mitten im Coop eingeschlafen!
Mittwoch, 29. April 2009
Entrümpeln
Wer mich schon länger kennt, weiss es: Ich habe gerne und brauche Ordnung, ich funktionere gut mit Strukturen und Schemas, bin also ein "Strukti"; ich räume gerne auf, kann auch gut entrümpeln und fortwerfen. Deshalb hat mich der Satz eines Profis, welcher gestern im DRS 1 Ratgeber Tipps zum Entrümpeln gab, besonders gefreut:
"Entrümpeln macht fröhlich"!
Ich finde, dass er absolut recht hat mit dieser Aussage: Es lebt sich ohne Ballast und in luftigen Räumen viel leichter und fröhlicher - und dies sowohl bezogen auf physischen "Grümpel" wie auch solchen im übertragenen Sinn.
Aber nochmals zurück zum physischen Gerümpel: Noch besser ist es natürlich, wenn man gar keinen solchen anhäuft...und noch etwas: Man darf mich anfragen zur Mithilfe beim Räumen!
"Entrümpeln macht fröhlich"!
Ich finde, dass er absolut recht hat mit dieser Aussage: Es lebt sich ohne Ballast und in luftigen Räumen viel leichter und fröhlicher - und dies sowohl bezogen auf physischen "Grümpel" wie auch solchen im übertragenen Sinn.
Aber nochmals zurück zum physischen Gerümpel: Noch besser ist es natürlich, wenn man gar keinen solchen anhäuft...und noch etwas: Man darf mich anfragen zur Mithilfe beim Räumen!
Montag, 27. April 2009
Sekunden
Manchmal sind es nur Sekunden, die über den weiteren Verlauf des Tages, Abends oder Lebens entscheiden, hier drei Beispiele aus meinem Alltag:
Auf der abendlichen Rückfahrt von der Musical-Aufführung unserer Kinder haben wir in Uetikon einen Dachs gesehen - er lief über die Strasse und war nur wenige Sekunden zu sehen, hat uns aber alle begeistert! Dass es ein Dachs war, konnten wir deutlich erkennen - immerin hat unsere Tochter erst gerade einen Vortrag über dieses Tier gehalten, und hat deshalb heute, am ersten Schultag nach den Ferien, ihren Gspändli und der Lehrerin davon erzählt!
Innert Sekundenbruchteilen müssen Eltern von nach Hause kommenden Schulkindern den Entscheid treffen, wie sie auf den Tonfall, den Zustand oder die Worte der Kinder reagieren sollen und können. Je nach Gemütszustand oder Pausenplatz- und Schulweg-Geschehnissen kann das sehr unterschiedlich sein und verlangt von uns Müttern oder Vätern viel Flexibili- und Spontaneität.
Am vergangenen Wochenende habe ich die Meilemer EVP Leute unterstützt, bin an der Meilexpo (Gewerbeschau) am Stand gestanden und habe Ballone und Sonnenblumensamen verschenkt. Der Stand war ein gemeinsamer von allen Parteien was häufig sehr lobend zur Kenntnis genommen wurde. Interessant ist, dass es ebenfalls nur Sekundenbruchteile sind, wo man sich entscheidet, ob jemand "ansprechwürdig" ist oder nicht und mit welchem Satz man einen Dialog anfangen soll. Einfacher machen es einem da die Kinder, denn diese wollte fast in jedem Fall einen Ballon haben...! Dass die meisten einen von der EVP wollten, lag hingegen nicht am Wahlerfolg unserer Partei, sondern an der Tatsache, dass wir die einzigen mit einem farbigen (gelben) Ballon waren - alle anderen Ballone in meinem "Büschel" waren weiss....!
Auf der abendlichen Rückfahrt von der Musical-Aufführung unserer Kinder haben wir in Uetikon einen Dachs gesehen - er lief über die Strasse und war nur wenige Sekunden zu sehen, hat uns aber alle begeistert! Dass es ein Dachs war, konnten wir deutlich erkennen - immerin hat unsere Tochter erst gerade einen Vortrag über dieses Tier gehalten, und hat deshalb heute, am ersten Schultag nach den Ferien, ihren Gspändli und der Lehrerin davon erzählt!
Innert Sekundenbruchteilen müssen Eltern von nach Hause kommenden Schulkindern den Entscheid treffen, wie sie auf den Tonfall, den Zustand oder die Worte der Kinder reagieren sollen und können. Je nach Gemütszustand oder Pausenplatz- und Schulweg-Geschehnissen kann das sehr unterschiedlich sein und verlangt von uns Müttern oder Vätern viel Flexibili- und Spontaneität.
Am vergangenen Wochenende habe ich die Meilemer EVP Leute unterstützt, bin an der Meilexpo (Gewerbeschau) am Stand gestanden und habe Ballone und Sonnenblumensamen verschenkt. Der Stand war ein gemeinsamer von allen Parteien was häufig sehr lobend zur Kenntnis genommen wurde. Interessant ist, dass es ebenfalls nur Sekundenbruchteile sind, wo man sich entscheidet, ob jemand "ansprechwürdig" ist oder nicht und mit welchem Satz man einen Dialog anfangen soll. Einfacher machen es einem da die Kinder, denn diese wollte fast in jedem Fall einen Ballon haben...! Dass die meisten einen von der EVP wollten, lag hingegen nicht am Wahlerfolg unserer Partei, sondern an der Tatsache, dass wir die einzigen mit einem farbigen (gelben) Ballon waren - alle anderen Ballone in meinem "Büschel" waren weiss....!
Donnerstag, 29. Januar 2009
Brille

Mein Blog heisst bekanntlich "die Augen offenhalten". Damit mir das in Zukunft nach wie vor gut gelingt, sah ich mich vor die Tatsache gestellt, meine erste Lesebrille anschaffen zu müssen: Beim Nähen sah ich einiges nicht mehr gut, und beim Lesen im Bett - auf dem Bauch liegend - war ich den Buchstaben einfach zu nahe. Gestern war es dann soweit - das Resultat ist nebenan sichtbar....
Nun muss ich mich aber insofern noch "outen", als dass ich von Kindesalter bis ins Studium immer gerne eine Brille gehabt hätte und mir auch mal eine geleistet hatte - mit Fensterglas! Diese war - nachdem ich sie tapfer einige Monate regelmässig getragen hatte - später als Lehrerinnen-Schutzbrille im Chemieunterricht im Einsatz.
Deshalb ist mir dieser "Meilenstein im Älterwerden" auch nicht besonders schwer gefallen, hingegen bleibt noch herauszufinden, in welchen Situationen ich nun nadisna bebrillt sein werde und wo nicht.
Donnerstag, 8. Januar 2009
Eiszeit
Dieses Foto stammt aus Versoix GE - dort herrschte nach einem Eissturm im Januar 2005 regelrecht Eiszeit! Interessant ist, dass ich dieses Bild heute von einem Vewandten aus den USA zugemailt bekommen habe, weil ich etwas von "cold Switzerland" geschrieben hatte.Jedes Jahr fröne ich einer amerikanischen Tradition: Christmas letters (Familien Jahresrückblicke, meist mit Fotos) sind seit vielen Jahren sehr "in" in Amerika, erfreuen sich aber auch in unserem Schweizer Bekanntenkreis wachsender Beliebtheit. Wenn auch nicht alle Beziehungen aktiv gepflegt werden können, werden so wenigsten die aktuellsten Familien-Infos einmal jährlich ausgetauscht - damit "zwischenmenschliche Eiszeiten" gar keine Chance haben!
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